1909, während einer feierlichen Audienz, sahen die Anwesenden, wie dem Papst plötzlich der Kopf auf die Brust sank. Für einige Minuten, während denen sich kaum jemand rührte, war er wie in tiefem Schlaf. Als er seine Augen wieder öffnete, sahen seine Mitarbeiter darin Erschütterung und Schrecken. Papst Pius X. erhob sich von seinem Sitz und rief mit angstvoller Stimme: »Was ich gesehen habe ist fürchterlich! Werde ich das sein oder einer meiner Nachfolger? Ich weiß es nicht. Mit Sicherheit kann ich nur sagen: Ich habe den Papst aus dem Vatikan fliehen sehen und dabei trat er auf die Leichen seiner Priester. Sagt es niemanden, solange ich lebe.«
Die Anwesenden waren betroffen von der Wucht, mit der der Papst diese Worte hinausgeschrien hatte. Kurz vor seinem Tode soll er noch gesagt haben: »...ich sehe die Russen in Genua.«
Über Nacht kommt die Revolution der Kommunisten verbunden mit den Nationalsozialisten, der Sturm über Klöster und Geistliche. Die Menschen wollen es zuerst nicht glauben, so überraschend trifft es ein. Viele werden eingekerkert und hingerichtet. Alles flieht in die Berge, der Pfänder ist ganz voll von Menschen. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel kommt der Umsturz von Rußland her, zuerst nach Deutschland, darauf nach Frankreich, Italien und England. Allerorts ist Aufruhr und Zerstörung. Es ist an einem Ort eine lange, breite, von Soldaten umsäumte Straße, darin jung und alt, Frauen, Kinder und Greise. Am Straßenrand steht eine Köpfmaschine, die der Oberhenker durch einen Druckknopf in Betrieb setzt, zu beiden Seiten von je zwei Henkern unterstützt. All diese Menschen werden enthauptet. Es fließt soviel Blut, daß die Köpfmaschine zwei- bis dreimal versetzt werden muß.
Finsternis von drei Tagen und Nächten. Beginn mit einem furchtbaren Donnerschlag mit Erdbeben. Kein Feuer brennt. Man kann weder essen noch schlafen, sondern nur beten. Blitze dringen in die Häuser, gräßliche Flüche von Teufeln sind zu hören. Erdbeben, Donner, Meeresrauschen. Wer neugierig zum Fenster hinausschaut, wird vom Tode getroffen. Man verehre das kostbare Blut Jesu und rufe Maria an. Die Teufel holen die Gottlosen bei lebendigem Leibe.
Vergebens flehen diese um Verlängerung ihres Lebens. Es herrscht die Pest, große schwarze Flecken am Arm sieht man. Schwefeldämpfe erfüllen alles, als wenn die ganze Hölle los wäre. Ein Kreuz erscheint am Himmel. Das ist das Ende der Finsternis. Die Erde ist ein Leichenfeld wie eine Wüste. Die Menschen kommen ganz erschrocken aus den Häusern. Die Leichen werden auf Wägen gesammelt und in Massengräbern beerdigt. Es fahren weder Eisenbahnen noch Schiffe, noch Autos in der ersten Zeit. Die Fabriken liegen still, das rasende Tempo früherer Zeit hat aufgehört.
Der Benediktinerpater
Ellerhorst schrieb nieder, was 1923 ein Bauer aus der Bregenzer Gegend
in seinen Visionen gesehen hatte. Wahrscheinlich handelt es sich bei
diesem Seher um Franz Kugelbeer (siehe obige Vorhersage), denn Ort,
Zeit und Aussagen stimmen fast genau überein.
|
1. Christus weicht vor der andrängenden menschlichen Bosheit zurück und überläßt die Menschen sich selbst und dem Fürsten der Finsternis.
2. Allgemeine Verderbnis und große Hungersnot. Man wird selbst Baumrinde mahlen, um daraus Mehl zu gewinnen; auch das Gras auf den Wiesen wird als Nahrung verwendet werden.
3. Politische Revolten, in deren Verlauf viele eingesperrt und hingerichtet werden. Flucht auf die Berge und Massenandrang bei den Pfandleihern.
4. Das Unheil wird ganz plötzlich aus Rußland kommen. Zuerst wird es Deutschland treffen, dann Frankreich, Italien und England. Überall Tumulte und Zerstörung.
5. Der Seher sieht eine breite, lange Straße. Zu beiden Seiten stehen Soldaten; am Straßenrand Männer, Frauen, alte Leute und Kinder, und eine Guillotine mit zwei Scharfrichtern; das Blut der Geköpften fließt in Strömen.
6. Die Rheingebiete werden durch Flugzeuge und eindringende Heere zerstört.
7. Paris wird in Brand gesteckt und vernichtet; Marseille wird in einen Abgrund, der sich um die Stadt herum gebildet hat, versinken und wird von einer Sturmflut zugedeckt werden.
8. Massenmord in Rom, Haufen von Leichen. Der Papst flieht mit zwei Kardinälen in einem alten Wagen bis Genua (an anderer Stelle heißt es: bis Grenoble), dann in die Schweiz. Dann kommt er nach Köln, wo er im Dom einen neuen Kaiser weiht, dem Haupt und Hände gesalbt werden. Er empfängt mit einem langen Schwert den Ritterschlag, dann die alte Reichskrone, den weißen Umhang mit der goldenen Lilie, das Zepter und den Reichsapfel. Er tauscht das Zepter gegen ein Kreuz aus und schwört der Kirche Treue und verspricht ihr seinen Schutz.
9. Drei Tage und drei Nächte lang Dunkelheit. Sie beginnt mit einem fürchterlichen Donner oder Erdbeben. Es wird kein Feuer brennen. Man wird weder essen noch schlafen können, nur beten. Nur geweihte Kerzen werden brennen. Blitze werden in die Häuser eindringen. Erdbeben und Meeresbeben. Die einen werden Jesus und Maria anrufen, die anderen werden fluchen. Schwefeldämpfe und Gestank erfüllen die Luft.
10. Ein Kreuz erscheint am Himmel wie am Anfang des Gesichts. Das bedeutet das Ende der Dunkelheit. Die Erde liegt verlassen da wie ein riesiger Friedhof. Verschreckt kommen Menschen aus den Häusern. Die Toten werden zusammengelesen und in Massengräbern beigesetzt. Auf den Straßen ist es still, und in Fabriken arbeitet keine Maschine, weil niemand da ist.
11. Die Überlebenden sind heilige Menschen. Die Erde verwandelt sich in ein Paradies. Der Seher hört lautes Beten — in deutscher Sprache.
12. Die Güter werden unter die Überlebenden verteilt. Man begibt sich in die am stärksten entvölkerten Gebiete. Die Leute kommen von den Bergen herunter, um in den Ebenen zu leben, wo die Arbeit nicht so schwer ist. Die Engel stehen den Menschen mit Rat und Tat bei.
August 1933 erschien Maria
der 53jährigen Mutter von dreizehn Kindern Leonie van den Dyck in
Onkerzele, Belgien. Im Dezember 1933 sahen auch dort viele Menschen
mehr als eine Stunde lang das Sonnenwunder, wie 1917 in Fatima. 1940
bekam Leonie die Wundmale des gekreuzigten Heilands und machte
verschiedene Prophezeiungen über Kriege und Kirchenverfolgungen:
|
Die erste Katastrophe kommt von den Menschen selber... Dann kommen die Roten... Wo die Horden hinkommen, verliert das Leben seinen Wert. Nur noch Barbarei, Terror und Elend — Chaos. Das Geld wird so wertlos werden wie Papier, das auf den Straßen umherfliegt. Die Schutthaufen der vom Krieg zerstörten Weltstädte werden bestehen bleiben als Zeichen von Gottes Gerechtigkeit. Flutmassen werden weite Landstriche überschwemmen und viele Menschen töten. Eine tödlich ansteckende Krankheit wird immer wieder ausbrechen. Erst nachdem ganze Völker vernichtet sind, kommt die Ruhe zurück.
Der Bauer aus Krems ist
auch bekannt als »Der Seher aus dem Waldviertel«. Am 17. 9. 2001
telefonierte der Tiroler Pfarrer Josef Stocker mit dem Seher wegen des
New Yorker Attentats vom 11. 9. 2001. Der Bauer aus Krems
sagte: »Der jetzige Terrorakt ist der prophezeite noch nicht gewesen,
die totale Zerstörung von New York als Terrorakt komme erst noch mit
zwei kleinen Atomsprengsätzen.« Daneben sieht er auch ganz schwere Kämpfe
in Ägypten auf uns zukommen.
|
Er sieht vor Beginn des 3. Weltkrieges einen begrenzten Konflikt auf dem Balkan und die Zerstörung New Yorks. Es ist frühsommerliches Wetter: »Die Überschwemmungen im Mittelmeergebiet werden durch A-Waffenzündungen in großer Höhe über der Adria von Norden beginnend, hervorgerufen. Die Erschütterungen sind bei uns deutlich spürbar. New York wird unerwartet bereits zu dieser Kriegszeit durch kleine Sprengsätze, die sehr nieder explodieren, zerstört. Es entsteht der Eindruck, als würden die Häuser von einem heftigen Sturm weggeblasen. Im Explosionsherd sah ich nichts Feuerartiges. Es dürfte etwa um die Mittagszeit (Ortszeit) sein. Wenn man aber bedenkt, daß es im Frühsommer sehr zeitig hell wird, könnte das auch in den Morgenstunden sein. Ich sah alle Einzelheiten klar und außergewöhnlich deutlich. Bei uns (in Österreich) gibt es zu der Zeit noch keinen Krieg. Wie die Meldung von der Zerstörung erstmals im Rundfunk durchgegeben wurde, wollte ich gerade eine Kleinigkeit essen. Den Reden nach zu schließen, müßte es ein Bravourstück eher psychopathischer Gegner sein.«
»Bei der Zerstörung New Yorks sah ich hingegen Einzelheiten, die man mit dem Auge niemals wahrnehmen könnte. Es war auch die Lauffolge um ein Vielfaches langsamer. Ich sah diese Stadt in allen Einzelheiten. Da fiel ein dunkler Gegenstand auf einer sich stets krümmenden Bahn von oben herab. Gebannt starrte ich diesen Körper an, bis er barst. Zuerst waren es Fetzen, dann lösten sich auch diese auf. In diesem Moment begriff ich immer noch nicht, was geschehen war. Der erste Sprengkörper explodierte einige Häuser weiter hinter einem größeren, mit der Breitseite am Meer stehenden Haus, die anderen vom Meer aus gesehen, etwas südlicher dahinter. Die Häuser fielen nicht um oder in sich zusammen, sondern sie wurden meist als ganze, sich nur wenig neigend, vom Explosionsherd weggeschoben. Sie zerrieben sich dabei förmlich von unten her. Von vorne hatte es den Anschein, als würden sie näherkommend im Erdboden versinken.«
Wolfgang Johannes Bekh schrieb über die Prophezeiung des Waldviertlers: »Nicht minder plastisch beschrieb er mir die Zerstörung New Yorks. Er ergriff den Wachsmodell einer Marzipanform, die auf meinem Ulmer Schrank stand, und demonstrierte, als sei dieser hochformatige Körper ein Wolkenkratzer, wie die Gebäude Manhattens gleichsam von unten her zerrieben und immer kleiner werden, bis sie in sich zusammenfallen, und das Gebiet, auf dem sich die berühmte Stadtsilhouette erhob, wieder ebene Erde sei.«
Was der Kremser Bauer noch sah: »Die Sterne fallen wie die Blätter, das bezieht sich auf ein Ereignis, dessen Ursache ich nicht genau kenne, das sich aber nach eigenen Erleben so beschreiben läßt: Ich stand bei schönem Wetter in unserem Ort mit mehreren Leuten, die ich zum Teil erkannte. Wir schauten etwas erwartend gegen den Himmel. Da schien sich die Sonne zu verdunkeln. Alle glaubten, sie sähen die Sterne. Dabei handelte es sich in Wirklichkeit um eine Art Glut — wie Millionen weißglühende, herabfallende Leuchtkugeln — die, sich über gelblich, dann rötlich färbend, im Osten beginnend, zu Boden fiel. Wo sie auftrat, verbrannte fast alles Brennbares. In der Reihenfolge: Getreide, der Wald, Gras und viele Häuser. Wir löschten, was wir konnten. Nachher schaute ich mich um: ich sah, soweit ich blicken konnte, nur Rauch aufsteigen. Bereits vor der Endschlacht wird es bei uns wegen der stets wechselnden Front kaum ein Haus geben. Diese findet am Beginn hauptsächlich zwischen den kommunistischen Verbänden und China, vorwiegend mit beweglichen Panzern, in und um die CSSR statt.«
Wolfgang Johannes Bekh, der den Bauern aus Krems im August 1979 nach intensiven Briefwechsel in seiner Heimat besuchte, schreibt: »Er zeigte mit ausgestreckten Armen auf die fernen Konturen der böhmischen Wälder und erzählte von 3. Weltkrieg. Er erläuterte noch einmal seine Einzelgesichte, konnte sich aber, wie er betonte, für die Reihenfolge, in der sie eintreten, nicht verbürgen. Er sah mehrere örtlich begrenzte Einzelkriege und kriegerische Einzelhandlungen, zum Beispiel in Jugoslawien und Bulgarien oder die schon erwähnte Zerstörung New Yorks.
Er sah einen Bürgerkrieg in Italien und in der Bundesrepublik, östlich vom Rhein. Auf dem Höhepunkt der italienischen Wirren marschiere der Russe durch Kärnten nach Italien. Der Amerikaner mische sich, wider Erwarten, nicht ein. Der totale Krieg, mit amerikanischer Beteiligung, findet erst in Saudi-Arabien statt, wo die Amerikaner in die Ölgebiete einfielen; jedoch zögen sie den kürzeren. Der Russe siege. Polen stehe gegen die Russen auf, werde Verbündeter des Westens. Der Russe sickere in gelegentlichen Blitzaktionen in die Bundesrepublik ein. Eine Einzelversion schilderte er mir sodann. Er sah Panzer mit flachen Kuppeln. Und er sah Kettenfahrzeuge, auf denen Mittelstreckenraketen montiert waren. Sie wurden südwestlich seiner Heimat stationiert, gegen Zwettl und Großgerungs hin.
Erst wenn China eingreife, erzählte der Bauer sodann ferner, weite sich der Krieg auf die Bundesrepublik aus, insbesondere auf Bayern. China komme mit Panzern in den Westen. Der Chinese helfe dem Westen. Doch sei man darüber hierzulande nicht eben erfreut. Dieser letzte Abschnitt des fürchterlichen Krieges dauere nur wenige Tage.«
An anderer Stelle sagte er über den späteren deutschen Kaiser: »Dieser Mann, den die Deutschen am Ende des Krieges zu ihrem Kaiser machen, hat als Schulbub noch Hitlers Reden gehört.«
Jeder sorgt nur für sich. Priester werden sich uneins, selbst Bischöfe wissen nicht mehr, wo aus und ein. Gläubige ziehen sich zurück, die Stufen zu den Altären werden vom Blut hingemordeter Priester und Gläubigen befleckt sein. Panzer überrollen Deutschland. Diese Panzer werden von Osten kommen und mit großer Schnelligkeit gegen Westen fahren. Wo sich ihnen Hindernisse in den Weg stellen, machen sie mit ihrer Übermacht alles dem Erdboden gleich. In drei Zügen ziehen sie nach Westen, an die Nordsee, nach Mitteldeutschland und im Süden entlang der Alpen, soweit ich mich erinnern kann. Vor Angst fliehen die Menschen nach Westen.
In Frankreich werden die Straßen von Flüchtenden und von Autos verstopft sein und es wird kein Vor und kein Zurück geben. Männer und Frauen werden gewaltsam ins feindliche Heer eingezogen; wer sich weigert, wird erschossen. Lebensmittel und alles, was das feindliche Heer braucht, wird der Bevölkerung enteignet. Die Panzerzüge der Russen werden bis zum Rhein kommen. Das ganze Land wird wimmeln von fremden Soldaten und jeder wird morden und die Frauen vergewaltigen, wie er will. Das Volk wird weder Eigentum, noch sonst was besitzen, viele werden keine Wohnung mehr haben und in Verstecken hausen.
So sah ich Todesengel ausziehen und ihre Giftschalen über die gesamte Menschheit ausleeren. Ganze Völker werden sterben. Das große Unheil wird natürlich beginnen und übernatürlich enden. Denkt daran, was das heißt; natürlich und übernatürlich! Gott wird selbst eingreifen. Die Erde wird aus ihrer Bahn geworfen und die Sonne wird ihr keinen Schein mehr geben. Finsternis wird sein auf dem ganzen Erdball zweiundsiebzig Stunden lang. In dieser Finsternis wird kein Licht brennen, außer dem Licht des Glaubens und geweihter Kerzen, das jedem erhalten bleibt, der die Bitte der Gottesmutter treu erfüllt hat.
Die wahren Christen werden in dieser Zeit Fenster und Türen schließen und verhängen und sich um das Kreuz und das Bild der seligsten Jungfrau im Gebet versammeln. Schauet nicht hinaus und seid nicht neugierig, was draußen vorgeht, sonst müßt ihr sterben! Zwei Drittel der Menschheit wird von der Erde genommen sein, bis die Menschen von neuem Gott verlassen. Es wird nun eine fruchtbare Friedenszeit sein.
Als ich das furchtbare Strafgericht Gottes geschaut hatte, war ich innerlich gebrochen. Es vergingen Tage, Wochen und Jahre, und so oft ich an jene furchtbare Nacht dachte, war ich neu gebrochen.
Der Seher Adam berichtet,
daß er 1949 eine Muttergotteserscheinung gehabt habe. Nachdem sie
sich beklagte, daß die Menschheit ihren Ermahnungen zur Bekehrung
nicht nachgekommen sei, sagt sie folgendes:
|
Und jetzt kommt das, was ich verhindern wollte: Das große Geschehen wird sich bald, sehr bald erfüllen. Der Krieg wird im Südosten ausbrechen, aber das ist nur eine List. Dadurch soll der Feind irregeführt werden; Russland hat seinen Angriffsplan längst vorbereitet. Jeder russische Offizier hat den Marschbefehl bereits in der Tasche und wartet nur noch auf das Stichwort. Der Hauptstoß erfolgt gegen Schweden und richtet sich dann gegen Norwegen und Dänemark. Zeitgleich werden Teile des russischen Heeres durch Westpreußen, Sachsen und Thüringen zum Rhein vorstoßen, um von Calais aus die Kanalküste zu beherrschen.
Im Süden wird die sowjetische Armee zur jugoslawischen Grenze vorstoßen. Ihre Armeen werden sich verbünden, um gemeinsam in Griechenland und Italien einzufallen. Der Papst muß fliehen. Er muß schnell flüchten, um dem Blutbad zu entgehen, dem Kardinäle und Bischöfe zum Opfer fallen. Alsdann werden sie versuchen, durch Spanien und Frankreich zur Atlantikküste vorzudringen, um sich mit der im Norden kämpfenden Armee zu vereinigen und die militärische Einkreisung des europäischen Festlandes zu vollenden. Die dritte russische Armee, der die Aufgabe gestellt ist, die ausgesparten Gebiete zu besetzen und den Inlandskommunismus zu festigen — Hauptsitz der kommunistischen Weltregierung soll nicht Moskau, sondern Bamberg sein —, wird nicht mehr zum Einsatz kommen, weil die Armee im Süden infolge der Revolutionen in ihrem Vormarsch gehindert und in rascher Auflösung begriffen ist, während der von Gott bestimmte große Monarch die im Norden am Niederrhein stehende Armee angreifen und mit modernsten Waffen niederkämpfen wird.
In Sachsen, wo die zurückflutende Armee sich nochmals zur Schlacht stellt, wird sie vernichtend geschlagen werden. Damit ist der Krieg in Deutschland beendet. Die Reste der geschlagenen Armeen werden bis tief in das Innerste Rußlands verfolgt und aufgerieben werden. Das Reich des göttlichen Willens auf Erden wird entstehen.
Jahrhunderte dauerte es, bis die Mächte des Verderbens ihr Weltreich aufrichten konnten. Wenn aber Mächte der Finsternis, die sich »Mächte des Lichtes« nennen, zur Verbrennung der Welt ansetzen, wird es nicht mehr Jahrhunderte, sondern nur noch Jahre dauern. Bis zuletzt versteht es die Dunkelheit, sich hinter dem Licht zu verstecken. Dieses Licht wird am hellsten leuchten, bevor alles Licht erlischt. Ganz zum Schluß, bevor die Tage so finster wie Nächte sind, werden die Nächte zu Tagen gemacht.
Die Welt wird ärmer an Dingen und reicher an Abfall. Die Berge ausgedienter Dinge wachsen. Die Müllberge, die in den letzten fünfzig Jahren hergestellt worden sind, wird keine kommende Zeit aufarbeiten können. Ich bedaure die Kinder, die in dieser Scheinwelt ohne natürliche Verbindung mit den wirklichen Dingen aufwachsen. Die Entwicklung bedroht den Menschen und seine Natur, sie eilt der Wirklichkeit voraus. Was ist der Gewinn von Zeit im Vergleich mit in gesunden Wäldern atmen, in klaren Bächen und Flüssen zu waten und zu schwimmen? Barfuß laufen über eine grüne Wiese, über einen Feldweg? Der Klang einer Hirtenflöte — welch Jubel des Herzens, im Vergleich zu dem hirnzerschmetternden Lärm einer rauchgeschwängerten Disko!
Das Trällern der letzten Lärche wird mit Straßen- und Maschinenlärm übertönt, die Wirklichkeit wird hinter Trugbildern versteckt. Kaum einer nimmt Kenntnis vom Sterben der Natur, keiner hat Zeit, von der Vergangenheit Abschied zu nehmen, ihr nachzutrauern. Es gibt Mächte, vor denen selbst Eisen zu Staub verfällt. Doch kein Rost, kein Wurm oder Fäulnis kann den Glauben eines Menschen zerfressen. Mit grellem, künstlichen Licht werden Nächte zu Tagen gemacht, mit lügnerischen Sinnestäuschungen wird das Böse für Gutes angepriesen. Das Gebüsch, einst Heim für unzählige Tiere wird entwurzelt, Bäume werden mit Giftluft entästet, Blumen werden entblättert, zahme Tiere zu »Hamburgern« gemacht, neuzeitliches Fleisch aus Massentierhaltungen, mit Farben und Chemikalien als appetitlich gefälscht und serviert.
Der Wald schwindet mit der Natur, mit Tier und — Mensch. Der blutige Schädel des Embryo (Leibesfrucht) an der Pforte zum Leben ist der Tod, der sich aus dem Schoß schuldiger Kindesmörder drängt. Ein furchtbares Bild drängt sich in das Traumbild der Gegenwart: Ein Weib mit glänzendem Haar, mit weichen Wimpern, mit glatter Haut, weißen Zähnen und üppigem Leib. Sie verliert ihre gelockte Perücke und die künstlichen Wimpern. Ihre Schminke bröckelt ab, das Gebiß fällt zwischen zersprungenen Lippen aus ihrem Mund. Silikon, unter der Brusthaut eingepflanzt, eitert heraus. Die Haut faltig und mit Ausschlag bedeckt. Die Stöckelschuhe brechen zusammen, die Gelenke mit schmerzender Gicht durchwachsen.
Die Raute der Fruchtbarkeit ist kein Sinnbild mehr. Der geöffnete Mutterschoß ist verfault — ein Totenschädel quillt heraus. Brüste, die ein Garten unfruchtbarer Lüste sind, verdorren wie Leder, ungeschützt in südlicher Sonne. Es schwellen die Leiber, brechen zu Geschwüren auf, beginnen aufzureißen, verkrusten, vertrocknen, zerfallen, unnütz, zu Staub. »Schneller, höher, weiter!« lautet das Schlagwort. Aber dem Tod entgeht man dadurch nicht. Der Acker der Lebendigen wird mit dem Fleisch der Toten gedüngt. Die Glocke, die einst zum Gebet rief, zerspringt. Kein Pfarrer hält noch Messe für die wenigen Gläubigen. Zuerst wird die Raute (bayerische) verlacht und dann das Kreuz. Keiner versteht mehr den anderen. Es wird viele Gescheite geben und wenig Gute. Den vielen kleinen Untergängen wird der große folgen.
Sieben Menschen werden arbeiten müssen, damit einer genug hat. Dem Überfluß am Unnötigen wird ein Mangel am Nötigen gegenüberstehen. In Häusern, in denen einst Nahrungsmittel bis zur Decke aufgehäuft waren, werden die Leichen bis zur Decke aufgestapelt sein. Hochhäuser und Massensiedlungen werden leer stehen. Auf Bauwut folgt Bauzerstörung. Auf Lichterflut folgt Dunkelheit. Keine Lampe brennt mehr. Die Nächte sind wieder Nächte. Auf Lärm folgt Stille. Wolken ballen sich, Blitze zucken. Auf Krieg folgen Hunger und Krankheit. Wer fliehen kann, wird fliehen.
Doch die Entfernungen werden groß sein. Man wird wieder nach Fußstunden rechnen. Durch das, was kommt, müssen alle hindurch. Große Mächte mit ihren Sprach-Eselsbrücken werden alle Grenzen festlegen und befestigen. Es wird aber nichts nützen. Dann kommt das Neue. Heimat und Reich sind keine Gegensätze mehr. Die Sprachen werden wieder zu Ehren kommen. Vieles wird wiederkommen, was vergangen geglaubt war.
Dieser Frau aus Berlin
erschien der Waldprophet Matthias Stormberger oder Mühlhiasl im
Geist, der sicherlich ein und dieselbe Person war.
|
Die Mitteilung vom 29. 9. 1972: »Mir hat keiner was in den Mund gelegt, hat es auch net gebraucht. Ich bin gefunden worden und dageblieben, bis ich vor Schmerz am Bein tot zusammengebrochen bin. Der Biß vom Bären ist net geheilt. War ein Hirte, bin es geblieben, der Wald war meine Heimat. Die Leut mochten mich, aber als ich um die dreißig war, fürchteten sie mich. Bin nie fromm gewesen, aber zu Feiertagen in die Kirch' gegangen. Mühlen hab i net könnt, aber im Winter hab i geschnitzt. Da ich im Sturm gefunden worden bin, hat man mich genannt den Hiasl vom Sturm übern Berg. Die Bärenleut haben geredet wie die Waldler, ich hab erst so reden gelernt.«
Am 30. 6. 1970 sagte er ihr: »Wenn die Bäum verdorren und keine Blume mehr blüht, der Mensch kein Fenster mehr aufmachen kann, weil er die Luft nicht verträgt, die Toten kein Grab finden und die Kinder Krüppelgeborene sind und die Zeit ist, wo die Menschen wie Fetzen durch die Luft fliegen, da soll der Waldler nicht verzagen, wo er das vom Städter erlebt. Beten soll er nicht vergessen, Gott wird sich seiner erbarmen.«
28. 5. 1973: »Was jetzt auf euch zukommt, und das in Bälde, bringt eine große Veränderung und nicht zum Guten. Es kommt aber einer von uns, ein Bayer, der bringt es wieder ins Gleis, der Franzl sorgt dafür, daß noch was anderes wird aus dem Geldsack. So eine Entwertung, wie ihr jetzt glaubt, wird es net. Amerika muß viel einstecken. Der Chinese macht die Russen fertig. In ein paar Jahr kann der Russ nicht mehr atmen.«
31. 12. 1973: »Es schlängelt sich noch eine Weile so dahin. Für Deutschland besteht noch keine Gefahr, aber ringsherum spürt man es schon. So man es versteht, es sich einzuteilen, ist noch lange an Not nicht zu denken und aller Schrecken noch zu ertragen.«
1. 1. 1974: »Die Zeit eilt dem Verfall entgegen und ist nicht mehr aufzuhalten. Wird durch Kälte und Erdbeben vielen Menschen den Tod bringen. Feuer umzüngelt die Welt des Ostens, da dort das rote Roß alles verschlingen will, was ihm aber zum Verhängnis wird, da es die Kraft seines Feindes unterschätzt. Doch es braucht seine Zeit, bis das Ende des Schreckens herankommt. Aber es wird ertragen von denen, die Verstehen füreinander haben.«
Von 1972 bis in die 90er
Jahre erhielt in Bayside, USA, Veronika Lüken, Mutter von fünf
Kindern zahlreiche Botschaften von Jesus und Maria.
|
Die Warnung
15. Juni 1974 — Ich kann Euch versichern, meine Kinder, daß die große Warnung zu einer Zeit kommen wird, in der Ihr es nicht erwartet. Und dann werdet Ihr ein großes Licht am Himmel sehen — ein großes Wunder vom barmherzigen Vater. Viele werden dieses Wunder zurückweisen, weil die Mächte des Bösen sie beherrschen, mein Kind. Jede übernatürliche Tat, von Gott gesendet, bringt die Menschheit zurück auf Gottes Weg. Und danach, wenn die Menschheit nicht bereut und ihre Wege ändert, wird über sie die große Vernichtung in zwei Teilen kommen; der große Krieg, der ein Drittel der Menschheit von Eurer Welt nehmen wird; und dann die Kugel der Sühne, das zweite Drittel! Und was bleibt, mein Kind? O Schmerzen, große Schmerzen! Es werden wenige übrigbleiben, aber sie werden meinen Sohn anbeten und das Heilige Reich wieder auf Erden errichten.
21. April 1973 — Es ist, als wenn etwas in der Luft zerberstet, der Blitz! Und es ist sehr heiß! Es ist sehr warm! Als ob es brennt! Jetzt ist der Himmel sehr weiß! Farben, blaue, violette! Es ist eine sehr übler Feuerstoß. Jetzt diese Stimme, die Stimme! Und die Stimme, sagt Maria, ist eine Stimme in Euch: Eure Warnung vor der Züchtigung! Blitze, Feuer und die Stimme in Euch! Die letzte Warnung vor der Züchtigung.
28. Juni 1974 — Jacinta: »Es ist wahr, daß ich Euch eine letzte Botschaft gab, aber ich konnte Euch keine Zeitangabe geben. Ich konnte Euch nur sagen, daß über die Menschheit eine große Warnung kommen wird. Es wird eine große Umwälzung sein und dann wird ein großes Wunder geschehen. Und danach, falls sich nichts ändert und die Menschen immer noch sündigen gegen den Herrn, wird er sein großes Gericht beginnen. Das wird ein großer Krieg und eine große, furchtbare Züchtigung sein.«
24. Dezember 1973 — Die Warnung, die über die Menschheit geschickt wird, muß eindrucksvoll sein. In der Gnade des Herrn wird ein großes Aufsehen am Himmel zu erblicken sein, das jeder sieht. Wie auch immer, die Kräfte der Hölle werden versuchen, Gottes Wunder zu widerlegen. Glaubt, was Ihr in Garabandal saht und kehrt um von Euren Wegen, die Satan gemacht hat. Kommt zurück zum Herrn, tut Buße, weil Eure Züchtigung bald nach dem großen Aufsehen folgt.
Eine Weltregierung
24. Dezember 1976 — Es gibt ein mächtiges Netz des Bösen, ausgehend von einem Machtpunkt. Es gibt schon einen Plan, welcher vorsieht, Eure Welt in einen vereinigten Punkt der Macht zu bringen, mit einem Mann an der Spitze. Dieser Mann vereinigt alle Völker in einer gemeinsamen Gewaltherrschaft; er versucht mein Haus niederzureißen um sein eigenes zu errichten. Ich gestatte Euch, fortzufahren, aber nur für eine kurze Zeit.
Meine Kinder, Ihr kennt einen Arm der Krake als Kommunismus. Ich versichere Euch, meine Kinder, das ist nur ein kleiner Arm der Krake, die in alle Richtungen über die Erde ihre Arme ausstreckt, um die Menschen zu versklaven. Diese Arme strecken sich aus, um eine Weltregierung und eine Weltreligion zu gründen, eine Weltreligion, die nicht mein Sohn (Jesus) anführt.
1. Oktober 1977 — Ich kann Euch zum jetzigen Zeitpunkt nicht die ganze Bedeutung des Bestehens dieses Netzes des Bösen, das über der ganzen Welt ist, zukommen lassen. Es ist ein großes Vorhaben Satans, die ganze Welt in eine Weltregierung und eine Weltreligion zu stürzen. Und es wird nicht die Religion meines Sohnes sein. Es wird eine Kirche der Menschen sein, gegründet auf Menschlichkeit, Neuzeitdenken und Teufelsverehrung.
Umsturz
13. September 1975 — Meine Kinder, Ihr denkt viel über die kommende Warnung nach. Ich habe Euch viele Male gebeten, nicht über eine Zeitangabe zu mutmaßen, aber ich gebe Euch einen Hinweis, wann die Zeit reif ist. Wenn Ihr seht, wenn Ihr hört, wenn Ihr fühlt, daß die Umwälzung in Rom ist, wenn Ihr seht, daß der Heilige Vater flieht, Zuflucht suchend in anderen Ländern, wißt Ihr, daß die Zeit reif ist. Aber betet und bittet, daß Euer guter Papst nicht Rom verlassen muß, um den dunklen Männern nicht zu erlauben, ihn vom Thron zu stürzen.
14. August 1975 — Körper werden brennen und durch die Luft gewirbelt und werden nicht begraben. Es gibt Umwälzungen in den Ländern der Welt; Bruder gegen Bruder, Schwester gegen Schwester. Leichen werden auf den Marktplätzen liegen, nicht aufgebahrt und nicht begraben; so groß wird der Tod sein! Meine Kinder, ist das was Ihr wollt?
5. Juni 1976 — Mein Kind, die Welt nähert sich einem großen Notstand, Umsturz gegen Umsturz, weil die Menschheit meine Warnungen nicht beachtet hat. Der rote Bär wird voranstürmen und seine feigen Werke der Täuschung tun.
7. September 1976 — Die Mächte, die roten Mächte sind in der ewigen Stadt Rom und in ganz Europa versammelt, mein Kind. Wenn die Menschen nicht schnell zurückweichen, fließt Blut in den Straßen. Umsturz wird kommen und viele werden sterben. Die Welt ist in einer Zeit eines großen Gerichtes. Betet immer, meine Kinder.
22. November 1976 — Michael: Zwietracht und Streit, und Blut wird in den Straßen der Umwälzung fließen. Die ewige Stadt Rom wird gereinigt. Kommunismus.
18. Mai 1977 — In der ewigen Stadt Rom haben sich die Mächte des Bösen versammelt. Heimlich in Geheimgesellschaften und öffentlich durch rücksichtslose Menschen wird die Umwälzung ausbrechen.
7. Dezember 1977 — Ein sehr schweres Kreuz wird über den Vereinigten Staaten schweben. Es wird eine Heerschar aufkommen, eine teuflische. Die Jungen im Alter von zwanzig bis dreißig, es sind Tausende. Umsturz und Mord sind ihr Vorhaben. Das Vorhaben ist Angst zu schüren durch Massenmord. Das Blutbad, das Du siehst, wird sich nicht nur auf die Städte im Land erstrecken, sondern von Küste zu Küste in ganz Nordamerika und der Welt.
18. März 1983 — Wenn Ihr nicht betet für Euren Papst Johannes Paul II., wird er abgesetzt. Und wenn das geschieht, dann wird Kirchenraub begangen in der Stadt Rom und in Gemeinden der Welt. Das, mein Kind, ist das Sinnbild dessen. Wenn Papst Johannes Paul II. abgesetzt ist, wird die Kirche in sich selbst geteilt sein. Vereinigt halten wir stand, geteilt werden wir fallen.
3. Weltkrieg
20. Mai 1978 — Bald wird ein Krieg über die Menschheit kommen, der größer ist als irgend ein anderer Krieg seit Beginn der Schöpfung. Flammen werden viele Völker verschlingen, werden die Haut von den Knochen brennen. Augen werden es sehen und werden immer noch nicht glauben, daß das die Früchte ihrer bösen verdorbenen Wege und der Abfall vom Glauben an den Schöpfer sind.
7. Dezember 1973 — Der Himmel ist sehr rot geworden. Und ich sehe mich um, sehe jetzt einen anderen Teil der Welt. Ja, ich sehe viele Leute sterben. Ich sehe furchtbare Kämpfe, die Leute marschieren von links in das Land. Sie haben gelbe Haut; sie sind von der gelben Rasse. Und jetzt sehe ich von Süden dunkelhäutige Leute, und ich sehe das Wort »Afrika«. China und Russland von Norden.
18. Juni 1983 — Ich bin gekommen, meine Kinder und mein Kind, um Euch zu warnen vor der unendlichen Gefahr, die der USA und Kanada naht. Die Feinde sind jetzt im Inneren versammelt. Ich sage auch, meine Kinder, daß diejenigen aufpassen müssen, die in der Nähe der großen Seen leben. Dort besteht die Gefahr des Einmarschs.
14. April 1984 — Nehmt die Berichte von Schiffen draußen auf See und von U-Booten nicht zu leicht. Sie sind nicht zu einem Vergnügungsausflug hier, meine Kinder. Das ist alles Teil des Vorhabens zur Eroberung der Vereinigten Staaten und Kanada.
7. September 1985 — Wir geben Dir heute abend eine schreckliche Botschaft der Warnung für alle Menschen. Zu dieser Stunde, an diesem Tag wurde ein Vorhaben entworfen in Rußland zum Angriff auf die Vereinigten Staaten und Kanada. Mein Kind, wie kannst Du ihn aufhalten? Willst Du dich zurücklehnen und denen gestatten Dein Land zu verwüsten, die draußen auf dem Meere sind, segelnd und tauchend, wachend, Dein Land besetzend, Verbindung haltend mit einer Gesellschaft, namens KGB?
Meine Kinder, ich muß Euch auch warnen vor dem, was meine Mutter Euch über den KGB sagte. Nehmt es nicht auf die leichte Schulter. Sie haben jetzt die höchsten Stellen in Eurer Regierung besetzt. Sie kommen als Engel des Lichts zu Eurem Führer und obwohl er (der Führer) guten Herzens ist, kann er nicht verstehen, sieht auch nicht das Böse um ihn herum, das dieses Land zur unmittelbaren Gegenüberstellung mit Rußland führen kann.
2. Oktober 1987 — Mein Kind und meine Kinder, betet immer, überall auf der ganzen Welt. Ihr wißt nicht wie nahe ihr der Vernichtung durch ein Volk seid. Ich sage das für die Vereinigten Staaten von Amerika, weil sie getäuscht werden von Rußland. Rußlands Rüstung hat das sechsfache an Raketen als wir haben. Als sie sagten, sie hätten sie zerstört und es gäbe sie nicht mehr, war das nicht wahr. Sie haben sie vermehrt und vermehrt; und sie haben nur eins im Sinn, nämlich die ganze Welt zu erobern.
25. Juli 1977 — Meine Kinder, viele Leiden kommen deshalb über die Menschheit, weil sie sie selbst gemacht hat. Das große Sterben, meine Kinder, wird mit einem Nuklearkrieg über die Menschheit kommen. Die Kugel der Sühne wird folgen und niemand bleibt unversehrt.
28. Mai 1983 — Mein Kind, meine Kinder, die Spötter sagen, es wird keinen Dritten Weltkrieg geben. Sie können das große Vorhaben des ewigen Vaters nicht erfassen. Wißt, daß der Herr ein großes Herz hat für alle seine Kinder, aber wenn die Sünden zu groß werden, wird der Herr handeln. Er wird Euch erlauben, Eure schlechten Wege zu verlassen. Nur wenige Seelen auf der Erde werden gerettet, die anderen werden im Krieg sterben, sowie durch die Hände einer verdorbenen Geschlechterfolge der Jungen.
30. Juni 1984 — Für euer Land, die Vereinigten Staaten von Amerika, besteht die große Gefahr der Überrumpelung. Der Plan ist schon im Gange. Ich warne Euch nochmal: Für die USA besteht Einfallsgefahr. Ihr seid jetzt umgeben von Feinden.
Kugel der Sühne
25. Juni 1973 — Veronika sieht ein Gesicht: Ich sehe eine große Kugel im All schweben. Es ist die Erde. Ich sehe diesen großen Ball. Er kommt sehr schnell, mit langem Schweif dahinter, welcher diese Gase ausstößt. Er ist sehr groß und er ist sehr lang. Ich kann sehen, was das für eine Kugel ist. Es ist eine Sonne. Sie ist rot und brennt stark. Jetzt scheint der Schweif die Sonne wegzublasen. Er scheint um die Sonne zu gehen und von ihr eingezogen zu werden. Aber nein, jetzt beginnt sich der Ball zu drehen, er springt.
Und jetzt taucht der Ball in die Erdumlaufbahn ein. Nun beginnt er sich um die Erde zu drehen, und dreht sich und dreht sich immer wieder um die Erde herum. Und der Schweif zeigt weg von der Sonne. Und der Ball kreist um die Erde und der Schweif fängt jetzt an die Erde zu streifen. Ich sehe jetzt den Ozean, die Gewässer. Ich sehe das Wasser aufschäumen und das Land untergehn im Wasser.
14. August 1973 — Jetzt wird die Kugel dunkler und dunkler und röter. Er weicht zurück und er kommt wieder. Es ist keine Weltkugel, es ist wie ein Ball. Es sieht aus wie ein riesiges Stück Eis. Und er fängt an sich sehr schnell zu drehen. Und ich sehe ihn über den Himmel ziehn und es entwickeln sich verschiedene Arten von Farben drumherum. Es wird gelb und orange und es ist furchtbar! Er sieht aus wie eine ungeheure Sonne. Es ist furchtbar! ... Es ist eine Sonne. Ich weiß es ist eine Sonne, eine große Sonne! Und plötzlich zieht sie vorüber und die Hitze ist schrecklich! Oh, es ist so heiß.
Jetzt sehe ich diese furchtbare Kugel sich drehen. Jetzt sind es zwei Bälle am Himmel. Da ist der ungeheure rote, die Sonne; und dann in der Mitte, der Ball, er ist größer als der andere Ball, dieser weiße Ball auf der linken Seite. Aber der eine in der Mitte ist groß; und er ist fürcherlich.
Nun beginnt er mit großer Geschwindigkeit vorüberzuziehen. Und ich sehe jetzt, wie einen anderer Ball sich hinter den Umrissen der Berge formt. Es ist eine sehr große Weltkugel und sie ist schrecklich. Oh! es ist der Ball, er kommt heran. Er kommt über uns. Er ist gekommen, um alles zu verändern. Jetzt kommt er oben über der Kugel. Er steigt schnell nach oben und jetzt kann ich es sehen. Es ist eine sehr, sehr kurze Entfernung, aber erst all diese Staubteilchen! Es fallen Steine jetzt herunter, manche von ihnen sind sehr groß. Und sie überfluten das Land und die Häuser.
14. April 1984 — Veronika: Und die Kugel ist eine Weltkugel, aber da sind Flammen auf einer Seite. Ich sehe beinahe in diesen Bereich hinein. Da sind Flammen und da ist ein großes Loch; oh, es bedeckt die halbe Kugel, das Loch. Es ist, als ob er ausbrennt, es wurde verursacht von dem furchtbaren Feuerball. Es ist schrecklich. Ich kann die Hitze fühlen.
Jetzt sehe ich einen ungeheuren Ball untergehen am Himmel nahe der Sonne. Es sieht aus wie zwei große Sonnen am Himmel. Aber der rechte Ball hat einen Schweif, und er fängt an, sich jetzt um die Sonne zu drehen. Und wie er wie verrückt springt, der Ball. Und nun kommt er wieder über die Erde. Er rammt sie einmal, wie durch Zufall. Und jetzt stößt er mit einem anderen Teil vom Erdball zusammen. Er dreht sich ganz um die Erde und schlägt ein. Ich kann nun die ganze Unterseite der Erde in Flammen sehen.
18. Juni 1988 — mein Kind; Du mußt das sehen, weil es wichtig ist. Innerhalb dieses Jahrhunderts wird dieser Ball über die Menschheit geschickt.
3 Tage Dunkelheit
18. März 1973 — Es wird eine starke Dunkelheit über die Erde kommen. Der Luft fehlt Sauerstoff. Es wird kein Licht geben, außer wenigem Kerzenlicht. Die Hitze wird groß sein.
14. April 1973 — ... es wird Staub aus der Luft fallen, es wird sehr dunkel. Der Staub und der Dunst bedecken das Licht. ... Der Himmel ist sehr dunkel. Es ist Tageslicht, aber es sieht aus wie Nacht. Es ist sehr dunkel, so dunkel jetzt, daß Ihr nicht mehr Eure Hände vor Augen sehen könnt.
12. Juni 1976 — Segnet die Kerzen, das Wasser, das Essen, Eure Sachen und allen Hausrat in Euren Häusern. Diese gesegneten Kerzen werden nicht ausgelöscht, aber die Kerzen in den Häusern, in denen Satan regiert, werden nicht brennen! Amen. Ich sage Euch: Auf Nacht folgt Tag, eine große Dunkelheit wird auf die Menschheit niedergehen.
Diese Person aus England
hatte am 15. Juni 1976 folgende Schauung:
|
In diesen — europäischen — Krieg w
erden alle Völker Europas einbezogen werden, aber nur Deutschland und Norwegen werden besetzt sein. Der Krieg in Europa wird nicht lange dauern, denn ich sah, daß etwas anderes sich anbahnte. Ich sah, wie ein weiteres Heer von Rußland her kam und sich gegen Süden wendete in Richtung der Berge Israels. In diesem Heer gab es viele Soldaten zu Pferd, außerdem Panzer und andere motorisierte Maschinen — ein mächtigea Heer.
Gott zeigte mir, daß Rußland dieses Heer für einen kurzen Zeitraum nach Israel senden wird. Und gerade in diesem Augenblick, wo es schien, daß die Armee bereit war, Israel einzunehmen, sah ich, daß der Himmel sich öffnete, daß eine riesenhafte Hand sich vom Himmel ausstreckte und mit einer lähmenden Kraft auf dieses mächtige russische Heer fiel. Und durch einen kräftigen Schlag dieser Hand, der Hand Gottes, wurde das ganze mächtige Heer vernichtet. Gott hat mir seine Liebe zu seinem Volk Israel gezeigt. Zur gleichen Zeit sah ich die russischen Truppen, welche sich in Europa befanden, dabei, sich rasch zurückzuziehen, und ich fragte: Warum Herr? Ich sah dann in dem Gesicht, wie das chinesische Heer mit Gewalt die russische Grenze überschritt und tief in Rußland eindrang, wo sie plünderte, tötete und vernichtete. Darum hat sich das russische Heer aus Europa zurückgezogen, um die chinesische zu bekämpfen.
Aber gleichzeitig geschah in Europa etwas anderes. Der Mangel an Nahrung verschlimmerte und die Wasserknappheit vergrößerte sich. Aus dieser Tatsache erwuchsen große Probleme für Mitteleuropa. Auf meine Frage: Warum wird das stattfinden? antwortete der Herr: »Ich strecke ihnen die Hand entgegen und bin im Begriff, diese Dinge zu gebrauchen, um das Volk zu mir zurückzuführen. Ich habe die Absicht, die Völkerschaften wieder auf die Knie zu bringen.« Ich sah vom Himmel Flammen fallen auf ganz Europa, auf alle Staaten. Ich sah Feuer fallen auf unser Land.
Die heilig gesprochene
Nonne machte deutliche Aussagen über die Zukunft. Berühmt geworden
ist sie eigentlich durch Vorhersagen, die sie Mussolini bezüglich
des Zweiten Weltkrieges machte.
|
Januar 1950: »Eine gottlose Meinungsmache hat viele Irrtümer in der Welt verbreitet und überall Verfolgung, Zerstörung und Tod verursacht. Wenn am Himmel ein außergewöhnliches Zeichen erscheint, dann mögen die Menschen wissen, daß die Bestrafung der Welt nahe ist.«
April 1952: »Ich will, daß man weiß — Die Geißel ist nahe. Nie gesehenes Feuer wird sich über die ganze Erde senken und ein Großteil der Menschheit wird vernichtet werden. Es werden Stunden der Verzweiflung sein für die Gottlosen; mit Geschrei und satanischen Flüchen werden sie darum flehen, die Berge mögen sie bedecken, und sie werden versuchen, sich in Höhlen zu flüchten, aber es wird vergeblich sein. Alle, die ihre Schuld nicht bereuen wollen, werden in einem Flammenmeer zugrunde gehen. Rußland wird fast vollkommen niederbrennen. Auch andere Völker werden verschwinden.«
April 1954: »Die Welt ist in einen Abgrund maßloser Verderbnis gesunken. Die Regierenden sind zur wahren Ausgeburt des Bösen geworden; während sie von Frieden sprechen, rüsten sie und bereiten die tödlichsten Waffen vor, — um Völker und Völkerschaften zu vernichten.«
April 1955: »Der Zorn Gottes ist nahe und die Menschheit wird großes Unglück erleiden müssen: blutige Revolutionen, starke Erdbeben, Hungersnöte, Epidemien und schreckliche Orkane, die Flüsse und Meere über die Ufer treten lassen. Die Welt wird durch einen neuen schrecklichen Krieg erschüttert werden. Tödlichste Waffen werden Völker und Völkerschaften vernichten.
Die Diktatoren der Erde, wahre höllische Ungeheuer, werden die Kirchen mitsamt den heiligen Ziborien niederreißen, Völker und Völkerschaften, und die schönsten Dinge vernichten. In diesem gotteslästerlichen Kampf wird durch den wilden Trieb und den hartnäckigen Widerstand viel einstürzen, was Menschenhand errichtet hat. Wolken wie Feuerschein werden schließlich am Himmel erscheinen, und ein Feuersturm wird auf die ganze Erde losschlagen. Diese schreckliche, in der ganzen Menschheit nie vorher gesehene Geißel wird siebzig Stunden dauern. Die Gottlosen werden zu Staub gemacht werden, und viele werden in der Verstocktheit ihrer Sünden verloren gehen. Dann wird man die Macht des Lichtes über die Macht der Finsternis sehen.«
1959: »Der Materialismus schreitet bei allen Völkern voran und setzt seinen durch Blut und Tod gekennzeichneten Marsch fort. Wenn die Menschen nicht zu Gott zurückkehren, wird ein großer Krieg kommen von Ost bis West, ein Krieg des Schreckens und des Todes, und am Ende wird das reinigende Feuer vom Himmel fallen wie Schneeflocken auf alle Völker, ein Großteil der Menschen wird vernichtet werden. Rußland wird in alle Länder Europas einmarschieren, insbesondere Italien, und sein Banner wird auf der Kuppel des Petersdomes wehen.
Die Welt ist wie ein überschwemmtes Tal, voller Abfälle und Schlamm. Sie wird noch härtesten Prüfungen der göttlichen Gerechtigkeit ausgesetzt sein, bevor das höllische Feuer über der ganzen Menschheit lodert. Große Schrecknisse werden über die Welt hereinbrechen, sie werden allen Verwirrung, Tränen und Schmerz bringen. Starke Erdbeben werden Städte und Länder versenken. Seuchen und Hungersnöte werden fürchterliche Zerstörung bringen, vor allem da, wo die Söhne der Finsternis weilen. Nie zuvor braucht die Welt Gebet und Sühne so dringend wie in diesen tragischen Stunden.
Die Regierenden verstehen das nicht, und sie sind auch blind im Geist, weil sie die Wahrheit nicht sehen. Auch in Italien sind sie wie reißende Wölfe im Schafsfell ... helfen dazu, daß sich die Unredlichkeit verbreitet, und sie werden Italien ruinieren; aber viele von ihnen werden in Verwirrung geraten. Gott wird seine Vorliebe für Italien zeigen, denn es wird vom Feuer verschont bleiben; aber der Himmel wird sich mit tiefen Dunkel überziehen und die Erde wird von schrecklichen Beben erschüttert werden, die tiefe Abgründe aufreißen werden. Städte und Provinzen werden zerstört werden und alle werden schreien, daß das Ende der Welt da ist.«
August 1960: »Die Menschheit hat sich von Gott entfernt, und von den irdischen Gütern geblendet hat sie den Himmel vergessen und ist in einen Abgrund maßloser Verderbnis gesunken, der nicht seinesgleichen findet, nicht einmal in der Zeit der Sintflut. Aber der Augenblick der göttlichen Gerechtigkeit ist nahe, und er wird schrecklich sein! Grauenvolle Geißel drohen der Welt und mehrere Völker werden von Seuchen, Hungersnöten, starken Erdbeben, gräßlichen Orkanen und Tod heimgesucht werden!
Und wenn die Menschen in diesen Geißeln den Ruf der göttlichen Barmherzigkeit nicht erkennen und durch ein wahrhaft christliches Leben nicht zu Gott zurückkehren wollen, wird ein weiterer Krieg kommen von Ost nach West, und Rußland wird mit seinen Waffen gegen Amerika kämpfen und Europa überrollen, und vor allem der Rhein wird voll Leichen sein. Auch Italien wird durch eine große Revolution gepeinigt werden, und der Papst wird viel leiden müssen. Der Feind wird wie ein Löwe gegen Rom vorrücken und seine Galle wird Völker und Völkerschaften vergiften.«
Dieser Seher hat mehrere Bücher
geschrieben, die ihm von einer Stimme vorgesprochen wurden. Das
bedeutendste war wohl »La grande sintesi« (»Die große Synthese«)
Hoepliverlag, Mailand 1933. Ubaldi lebte vier Jahre lang in Brasilien
und wurde dort vom Chefsachbearbeiter der Zeitschrift »O Cruzeiro«
über verschiedene Punkte befragt. Nach Fragen über die Vergangenheit
wurde Ubaldi auch über die Zukunft befragt:
|
»Was hat ihnen die Stimme über die unmittelbare Zukunft der Menschheit gesagt?«
»Sie hat viel gesagt. Sie hat Ereignisse bis zum Jahr 3000 vorausgesehen, aber besonders, was in den nächsten Jahren geschehen wird. Von heute bis zum Jahr 2000 werden wir große Kämpfe erleben, endzeitliche Kämpfe in allen Bereichen des Denkens, in Lebensweise, Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Staatsführung, die heute die Welt teilen.
Unsere auf Eigennutz gegründete Kultur geht ihrem Ende entgegen, um einer neuen Platz zu machen, deren Grundlage der Geist ist. Es wird unvermeidlich zu einem Krieg zwischen den beiden eigennützigen Grundsätzen kommen, die heute die Welt beherrschen, das heißt zwischen dem Grundsatz der Freiheit und der Volksherrschaft (Demokratie) auf der einen und dem der angeblich gemeinnützigen Gerechtigkeit und der Staatsmachtausweitung auf der anderen Seite.
Der Zusammenprall ist unvermeidlich. Und jeder wird glauben, er könne siegen, aber das Endergebnis wird anders aussehen, das heißt, es wird der Welt den greifbaren Beweis und folglich auch die Überzeugung liefern, daß der Krieg zur Lösung allumfassender Probleme vollkommen untauglich ist und daß der eigennützige Grundsatz im Nachhinein nur zur Vernichtung führen kann. Die Atombombe, das Ergebnis einer eigennützigen Wissenschaft, ist eine Strafe Gottes, die den Eigennutz vernichten wird.«
»Und was wird nach der Vernichtung geschehen?«
»Von den beiden eigennützigen Grundsätzen wird nur das Gute übrigbleiben, das in jedem von ihnen enthalten ist; überleben wird die wahre Volksherrschaft (Demokratie), der Grundsatz der Freiheit und der Grundsatz der gemeinnützigen Gerechtigkeit.«
Da Ubaldi von der Überlegenheit des Geistes über das Gegenständliche gesprochen hatte, warf ihm der Pressevertreter nun vor: »Aber warum besiegt dann der Geist nicht einfach das Gegenständliche und vermeidet so den Zusammenprall, den Schmerz und die Vernichtung?«
»Die Menschen lernen nur durch den Schmerz... Leider! Gott ist der Vater, auch ein irdischer Vater ist gezwungen, sein Kind, wenn es nicht hören will, zu bestrafen.«
»Und wer wird aus dem Zusammenprall der beiden Gewaltigen — des volksherrschenden auf der einen und des heidnisch-fortschrittsgläubigen auf der anderen Seite — als Sieger hervorgehen?«
»Einen eigentlichen Sieger wird es nicht geben, denn der Sieger wird dem Tod geweiht, über den Besiegten sinken. Beide werden den Krieg verlieren. Und die Stimme hat mir gesagt, daß die ganze nördliche Erdhalbkugel: Asien, Europa und die USA, vollig zerstört werden wird, durch Atombomben usw., usw...«
»Und wie wird die Welt nach dem Krieg aussehen?«
»Nach der Zerstörung des Eigennutzes wird es auf der Welt nur mehr eine einzige Regierung, einen Staat und einen frommen Grundsatz geben. Alle die glauben, werden gerettet werden, versicherte die Stimme, und alles wird einem wirklichen, echten Fortschritt dienen, damit die Menschheit zu einer großen Familie wird.«
Du weinst, o Asklepios! Doch es gibt noch traurigere Dinge. Der Abfall vom Glauben ist das schlimmste aller Übel. Man wird die Finsternis dem Licht vorziehen, man wird befinden, daß der Tod besser als das Leben ist, und niemand wird mehr zum Himmel schauen. Der Mensch, der an Gott glaubt, wird für verrückt gehalten werden, der Gottlose für weise, die Rasenden für kühn, die Niederträchtigsten für die Besten. Die Seele, mit allem, was sie betrifft — ist sie sterblich? Kann sie darauf hoffen, sich die Unsterblichkeit zu erringen? Alles, was ich dir gesagt habe und sage, wird nur zum Lachen reizen, wird bloß für Unsinn gehalten werden. Es wird sogar, glaube mir, Todesgefahr bestehen für den, der an der Pflege der Gescheitheit festhalten wird.
Man wird neue Rechtsordnungen, neue Gesetze erlassen, nicht ein Wort, nicht eine heilige, fromme Überzeugung, die des Himmels würdig wäre. Bedauernswerte Scheidung zwischen Gott und den Menschen! Es bleiben nur die verdorbenen Engel, die sich unter die erbärmliche Menschheit mischen; sie legen Hand an sie, sie drängen sie zu Verbrechen, Krieg, Raub, Lüge und Verrat, zu all dem, was der Natur der Seele zuwiderläuft.
Die Erde wird kein Gleichgewicht noch Jahreszeitenrhythmus mehr haben, das Meer wird nicht mehr von Fischen bevölkert noch schiffbar sein, der regelmäßige Lauf der Gestirne wird gestört sein. Jede von Gott beseelte Stimme wird zum Schweigen verurteilt werden, die Früchte der Erde werden verderben, und die Erde wird aufhören, fruchtbar zu sein; auch die Luft wird in düsterer Erschlaffung schwer werden. So wird das Greisenalter der Welt sein: Glaubensablehnung und Fehlen jeglicher Ordnung, Verwirrung aller Regeln und Werte.
Wenn all dies eingetroffen sein wird, o Asklepios, dann wird der Herr und Vater, der erhabene Gott, der die Gesamtheit der Welt regiert, diese Übel mit einem Akt seines Willens und seiner göttlichen Güte bereinigen: Um dem Vergehen und der allgemeinen Verderbtheit ein Ende zu setzen, wird er die Welt ertränken, oder mit Feuer verzehren, oder mit Kriegen und Seuchen zerstören; er wird ihr ihre urtümliche Schönheit zurückgeben...
Sie soll angeblich im Grab
eines frommen Geistlichen gefunden worden sein.
|
Das Jahr der Trennung
Die Uneinigkeiten in den Meinungen, Grundsätzen und Handlungen werden überhandnehmen und viele Menschen als traurige Opfer der Rachgier fallen, verjagt aus ihren Besitzen und endlich sogar getötet. Überall wird man Trennung, Flucht und Veränderung sehen, nirgends jedoch Sicherheit finden. Die Fürsten werden in ihren Meinungen voneinander abweichen und geradezu ihren vorher aufgestellten Grundsätzen zuwiderhandeln, so wie jeder seinen Vorteil sieht. Die Verwirrung wird von Tag zu Tage zunehmen, die Feinde werden aber das, was sie wünschen, nicht erreichen, sondern unverhofft die eroberten Plätze, wo die Unschuldigen hart gedrückt werden, verlassen. Am Ende dieses Jahres wird ein Stern erster Größe von der Erde verschwinden. Dann folgt:
Das Jahr der Sammlung
In diesem Jahre wird alles gegenseitig Getrennte sein wahres Wesen zurückfordern. Große Beschlüsse werden gefaßt, politische Versammlungen gehalten, aber fürchterliche Parteiungen, Verschwörungen, neue Verbindungen werden entstehen. Die guten Menschen werden zurücktreten, die schlechten aber werden sich die größte Mühe geben, um ihren Plänen Form und Gestalt anzupassen; aber ein großes Hindernis wird ihnen sich entgegenstellen. Unmenschlichkeit und Interesse werden sehr zunehmen; jeder wird für sich sorgen und den vom Unglück gedrückten Bruder mit lachendem Herzen verfluchen.
Alle Bündnisse, welche geschlossen, werden keine Wirklichkeit erlangen, und die Verbindungen werden durch großes Blutvergießen getrennt werden. Am Ende des Jahres werden sie wieder da stehen, wo sie am Anfange desselben standen. Auch der Tod wird sein Jahr der Sammlung halten: Denn viele Menschen werden durch plötzliche Krankheiten weggerafft werden; aus den gegen Mittag liegenden Gebieten werden außerordentliche Taten berichtet werden: Es wird sich eine Menge Geflügel versammeln, um das von den Menschen ihnen zur Speise gegebene Fleisch zu verschlingen.
Aus der Gegend des Meeres wird eine große Erscheinung kommen: nämlich die Vereinigung getrennter Zonen. Am politischen Horizonte werden zwei Sterne zweiter Größe Veranlassung zu häufigem Gerede sein: Denn ihnen wird das Jahr der Sammlung zum Untergange sein, weil sie im Trüben gefischt. Eine Vereinigung höchst wichtiger Bedeutung wird unvermutet ihren Anfang nehmen und der Grundriß des neuen Gebäudes entworfen werden und die Sterne aus verschieden Provinzen werden sich vereinigen. Dieses ist daher das große Jahr der Sammlung; aber es bricht herein:
Das Jahr des Hammers
Der Hammer wird die vergoldeten Nüsse zerbrechen und entdecken, daß die Kerne inwendig von Würmern verzehrt sind. Auf demselben Amboß werden die Ketten geschmiedet werden, um die Menschen zu fesseln; aber der große Hammer wird dieses Werk zerschlagen. Ringsherum werden alle Gebäude ausgebessert und morsche Balken mit neuen Brettern bedeckt werden, die jedoch den Schlag des Hammers nicht aushalten. Ganze Provinzen werden seufzen unter den Schlägen des Hammers, aber wenige werden die Hand sehen, welche diesen Hammer unsichtbar schwingt.
Von einem Teile der Erde wird ein großes Stück der faulen Rinde abgeschlagen werden; aber die gedungenen Zimmerleute, welche damit beschäftigt sind, werden zerstreut fliehen, indem sie klar einsehen, daß ein stärkerer Hammer als der ihrige da ist. Es wird an der Vollendung eines eisernen Zepters gearbeitet werden; aber man wird nicht übereinkommen, wie die Gestalt desselben sein soll. Drei sehr merkwürdige und einige leichte Schläge des Hammers werden Deutschland treffen, und einer wird in mitten den Erdkreis durchtönen. Am Ende des Jahres werden diese Worte besser verstanden werden.
Das Jahr der Sichel
Die Sittenverderbnis und die Ungerechtigkeit werden aufs höchste gestiegen sein; denn es naht heran der Tag der Garben, und das Unkraut wird reif zur Ernte. Die Folgen der gesunkenen christlichen Religion und Sittlichkeit werden sich im hellsten Lichte zeigen: Unter dem größten Teile der Menschen wird weder Glaube noch Rechtschaffenheit gefunden werden — die Selbstsucht wird die alleinige Grundlage sein, und die Bände der Liebe gegen den Nächsten werden sich auflösen — die Tugend wird zum Gelächter — wenige Würmer wird man finden, aber viele Schmetterlinge — Gerechtigkeit und Recht der Armen werden den Mächtigen zum Gespötte — ähnlich einem reißenden Flusse, der täglich einen größeren Teil des bewohnten Landes verschlingt.
Sonderbare Vorsätze und unerwartete Anordnungen werden eine große Gewaltigkeit verursachen; merkwürdige Wechsel werden Provinzen und Menschen treffen; die Rosen werden abgeschnitten, die Dornen gepflanzt, und die Äcker des Schwächeren werden von der Sichel des Stärkeren abgemäht werden. Und der Herr, welcher die Himmel geschaffen hat, wird auch seine Schnitter senden, welche stillschweigend mähen, was reif sein wird. Fürchterlich wird dieses Jahr sein! Die sichelförmigen Herzen von ähnlichem Geiste werden auf die mit Sicheln versehenen Wagen springen und plötzlich unter die zitternden Menschen stürzen. Vorzüglich wird ein gewisser Mann von ganz und gar verkehrtem Geiste in aller Munde sein. — Der neunte Juni, der sechste Juli und der neunte September werden vor den übrigen durch ein unglückliches Zeichen ausgezeichnet sein. Endlich wird kommen:
Das erfreuliche Jahr des Würfels
In diesem Jahre ereignet sich der merkwürdigste Zeitraum von allen. Der oberste Herr des Weltalls wird eine große Reinigung vornehmen; das Unkraut wird ins Feuer geworfen und das Getreide in die Scheunen gesammelt; die Nacht wird aus dem Tempel verschwinden, und die Käufer und Verkäufer werden aus demselben vertrieben und sich in die Finsternisse verbergen. Nach dieser Reinigung geht die Morgenröte der Gnade auf, und der Herr verkündigt den Seinigen die Tage des Friedens.
Die Energielage
Es wird in naher Zukunft keine
Energiekrise in Mittel- und Westeuropa geben. Trotzdem sollte man sich nicht von
Öl oder Gas abhängig machen. Kohle und Holz werden wiederkehren. Bevor der
Dritte Weltkrieg beginnt wird Rußland die Lieferung von Öl und Gas an andere Länder
einstellen. Hinzu kommt eine zweite militärische Auseinandersetzung in der
saudiarabischen Gegend vor dem Dritten Weltkrieg. Es wird kein weiteres
Tschernobyl-Unglück vor dem Dritten Weltkrieg geben. Eine Energienot kommt vor
dem Dritten Weltkrieg.
Die Landwirtschaft
Kleine Bauernhöfe sollten nicht
aufgeben. Sie sind sicher. Die heutige chemische Landwirtschaft wird nicht lange
überleben. Nur jene, die auf dem Lande leben, werden den Dritten Weltkrieg überleben.
Froh seien jene mit einer kleinen Landwirtschaft.
Ausländer in den Völkerschaften
Deutschland, Frankreich, Italien und
England beherbergen viele Ausländer. Viele Länder werden Unruhen erleben, eine
Art Bürgerkrieg. Kurz vor dem Ausbruch des Dritten Weltkriegs werden viele Ost-
und Südosteuropäer nach Westeuropa strömen. Der Islam wird an Stärke
zunehmen und das Christentum herausfordern.
Deutschland
Deutschlands Wirtschaftskraft wird
untergehen. Das Wirtschaftswunder wird für immer vorbei sein. Deutschland wird
sich vor dem Dritten Weltkrieg nicht wieder erholen. Es wird ausbluten. Es wird
nicht mehr fertig mit seiner Position als Geldgeber der Welt, den Kosten der
Wiedervereinigung und der kommenden Wirtschaftskrise. Die Steuern werden für
die Menschen untragbar, der Lebensstandard wird fallen, die Wirtschaft gerät in
einen desolaten Zustand.
Böhmen
Die Tschechische und Slowakische
Republik bleiben stabil bis zum Dritten Weltkrieg. Sie werden nicht in einen Bürgerkrieg
rutschen wie das ehemalige Jugoslawien. Trotzdem werden sie unter dem Dritten
Weltkrieg sehr zu leiden haben.
Jugoslawien
Der fortwährende Bürgerkrieg wird
kurz vor dem Dritten Weltkrieg beendet werden, wahrscheinlich mit ausländischer
Hilfe.
Polen
Polen wird in naher Zukunft unter
einem schweren bewaffneten Konflikt zu leiden haben, wahrscheinlich im Süden.
Der Grund ist unbekannt. Es kann mit Unruhen in Nachbarstaaten zusammenhängen,
das heißt in Deutschland. Politische Stabilität und Frieden sind beendet.
Die Inflation
Ab Mitte der 90er Jahre wird die
Inflation in Europa steigen, es wird aber keinen vollständigen Währungskollaps
geben. Der ökonomische und geldpolitische Bankrott wird vor den Bürgerkriegen
kommen und problemlos in den Dritten Weltkrieg münden.
Rußland
Die westeuropäische Jugend hat kein
Interesse mehr am Militärdienst. Dies wird im kommenden Krieg schwerwiegende
Konsequenzen haben. Regierungen sollten sich um eine starke und schlagkräftige
Verteidigung bemühen, um einen wirksamen Schutz gegen militärische
Umweltvergiftung und eine einschränkende Politik gegen Ausländer einleiten.
Die US-Streitkräfte werden sich vollständig aus Europa zurückziehen, was es für
die Russen einfacher macht. Das Chaos wird vollkommen sein.
China
China ist die einzige Ausnahme in
Wirtschaftsfragen. Es wird weiter wachsen. Eine schlaue Führung wird die Kraft
der einen Milliarde Menschen weise einsetzen, deren Wünsche sehr bescheiden
sind. Billige Arbeitskräfte in Industrie und Landwirtschaft im Zusammenspiel
mit moderner westlicher Technik sorgt für gewaltige Gewinne, die vor allem in
die Stärkung der Truppen mit moderner militärischer Ausrüstung fließen.
China wird zur Supermacht. Wie Japan hat China eine homogene Bevölkerung, was
einer Nation sehr zuträglich ist, anders als in westlichen Ländern oder Rußland,
wo viele Ausländer und ethnische Minderheiten leben.
Der Feuerregen
Ein großes kosmisches Ereignis wird
vor dem Dritten Weltkrieg stattfinden. Es wird ein schöner Sommertag in Österreich
sein, kein Wölkchen am Himmel. Die Menschen im Dorf sind aufgeregt, sie schauen
zur Sonne, die sich zu verdunkeln beginnt. Es ist etwa 10 Uhr vormittags
normaler Zeit, keine Sommerzeit. Während die Sonne immer dunkler wird, beginnt
Dunst die Erde zu bedecken. Dies ist keine übliche Sonnenfinsternis, sondern
eine Art Nebel im Universum, weit außerhalb unserer Atmosphäre.
Der Himmel wird immer dunkler. Zunächst
sind es nur wenige Sterne, dann erscheinen mehr und mehr. Zuerst sieht man sie
im Westen, dann im Norden. Es gibt keine Sterne im Osten und im Süden, wo die
Sonne zuletzt gesehen ward. Es scheint kein Mond. Es ist ein normaler klarer
Himmel, beleuchtet von den Sternen. Man kann den Boden sehen, auf dem man steht,
aber zum Lesen reicht das Licht nicht aus.
Plötzlich verschwinden die Sterne. Völlige
Dunkelheit bedeckt die Erde. Es vergehen einige Minuten, dann wird es etwas
heller. Man kann nun die Umgebung erkennen. Es gibt keine Sonne. Im Osten kann
man Milliarden weißer Punkte sehen. Es ist wie ein Regen aus glühendem Feuer,
der sich sehr schnell von Ostnordost nach Westsüdwest bewegt. Er trifft auf den
Boden wie ein schwerer Hagelschlag. Das Glühen ändert sich, von weiß zu gelb,
vor dem Aufschlagen auf dem Grund zu einem glühenden Rot. Die Leuchtkugeln
fallen in Abständen von 50 bis 100 Metern und machen kein Geräusch.
Wenn sie auf dem Boden aufschlagen
sehen sie aus wie Schmutzkrümel oder Sandkörner. Manche sind so groß wie eine
Kinderfaust. Die Dorfbewohner suchen keinen Unterschlupf, sie scheinen keine
Angst zu haben. Die Zeit zwischen der ersten Sichtung der Partikel im Nordosten
und deren Aufschlagen auf dem Boden ist eine Sache von Sekunden, maximal etwa
einer Minute.
Nachdem die Leuchtkugeln aufgeschlagen
sind, wird es wieder hell. Ein heftiger Sturm fängt aus Richtung Osten zu
blasen an, er gebiert Feuer, das er vor sich hertreibt. Das Gras brennt, Wälder
brennen, Felder brennen, Scheunen, Schuppen und Bauernhäuser brennen, Wohnhäuser
und Fabriken brennen auch. Die Sonne wird an diesem Tag nicht wieder scheinen.
Der Grund für den glühenden
Feuerregen könnte seine direkte oder indirekte Ursache in einem Kometen haben.
Der Seher kann es nicht genau sagen. Die Jahreszeit ist Sommer, möglicherweise
die erste Hälfte des August. Das Jahr ist nicht bekannt, es kann jedoch jedes
Jahr ab 1995 sein.
Die Zerstörung New Yorks
Die Zerstörung New Yorks wird nicht
Teil des Dritten Weltkriegs sein, es passiert vorher.
Der Seher kann das Jahr nicht nennen
(Gott hat seine Gründe). New York wird zerstört durch den Haß
islamisch-arabischer Kreise. Es steht wahrscheinlich mit dem US-Engagement im
zweiten — und noch kommenden dritten — Krieg im nahen Osten zusammen. Aber
auf jeden Fall ist es eine Antwort auf etwas, was die Amerikaner den Arabern
angetan haben. Der Seher hat die Zerstörung New Yorks in allen Einzelheiten
geschaut.
Es ist wunderschönes Frühsommerwetter in Österreich. Es könnte um den Mittag herum sein. Das Jahr ist nicht bekannt, die Anzeichen könnten auf 1998 deuten, plus minus einem Jahr, doch Vorsicht, das ist nur Vermutung.
New York wird durch einige kleine
nukleare Sprengsätze zerstört, einer davon könnte eine kleine Atombombe sein.
Der nukleare Hauptsprengsatz könnte von einem Schiff abgeschossen werden; der
Flugkörper wird in einer Kurve fliegen und hinter einem riesigen Gebäude mit
Blick zum Meer explodieren. Die Häuser werden nicht sofort zusammenstürzen.
Durch die nukleare Explosion hervorgerufene Druckwellen verschieben ganze Gebäude,
manche werden sich einige Grade zur Seite neigen. Als Ergebnis werden die Häuser
am Boden abbrechen. Wenn man das Spektakel von See aus beobachten würde, sähe
es so aus, als würden die Wolkenkratzer in Richtung Meer laufen, um dann
langsam im Boden zu versinken.
Manhattan wird vollkommen dem Erdboden
gleichgemacht. New Yorks Vorstädte werden nicht beeinträchtigt, nur das
Zentrum New Yorks wird zerstört.
Rundfunk und Fernsehen in Europa
werden über das Ereignis berichten. Man wird kein Blatt vor den Mund nehmen. Es
wird heißen, daß das Handeln der Amerikaner gegenüber den Arabern abscheulich
ist, aber daß die Zerstörung New Yorks zu weit geht.
Die Zerstörung New Yorks wird für
Europa keine Folgen haben, wo weiterhin keine auffallenden Zeichen für einen
kommenden Krieg sichtbar sind.
Die Vorkriegszeit
Der Regen glühenden Feuers kann als
Warnung verstanden werden, daß der Dritte Weltkrieg nahe ist. Dasselbe gilt für
die Zerstörung New Yorks. Ein weiteres wichtiges Zeichen wird ein bewaffneter
Konflikt im Nahen Osten sein, der sich auf arabischem Boden abspielt und
Saudi-Arabien einschließt. Es werden hierbei keine Atomwaffen eingesetzt. Die
USA besetzen die saudischen Ölgebiete, werden aber zurückgeschlagen und
besiegt.
Vor dem Dritten Weltkrieg wird es in
Afrika einen Krieg Nord gegen Süd geben. Das Schicksal Südafrikas ist nicht
bekannt, aber die Menschen sollten gewarnt sein, keinesfalls nach Südafrika
auszuwandern. Nur der Westen des afrikanischen Erdteils wird verhältnismäßig
unversehrt bleiben.
Vor dem Dritten Weltkrieg wird die
Macht in Europa in Händen der radikalen Linken liegen. Bolschewismus und
Kommunismus werden eine Wiederkehr feiern. Christentum und Kirche leiden unter
der Verfolgung durch die linksradikalen Führer, besonders in Italien und
Frankreich.
Die multikulturelle Gesellschaft wird
multikulturelle Verbrechen hervorbringen. Angriffe, Diebstahl, Mord, Drogen,
Vergewaltigung werden an der Tagesordnung sein. Es wird Bürgerkriege in
Frankreich, Italien und England geben. Deutschland wird unter einem ähnlichen
Szenario leiden, ebenso die nordischen Länder. Böhmen (der tschechische und
slowakische Staat) werden stabil bleiben.
Die Energiekrise wird ihren Höhepunkt
vor dem Dritten Weltkrieg erreichen.
Kurz vor Ausbruch des Dritten
Weltkriegs werden Millionen Menschen aus Ost- und Südosteuropa die westeuropäischen
Länder überfluten.
Das Chaos beginnt ungefähr zu der
Zeit — oder kurz nachdem — die amerikanischen Streitkräfte den größten
Teil ihrer Truppen aus Europa abgezogen haben.
Während des Dritten Weltkriegs kann
man sich nicht auf die USA verlassen, nur auf die Chinesen.
Unmoral, die Abwesenheit der Liebe für
den Nächsten und die Verweigerung des Wehrdienstes werden einen Höhepunkt
erreichen. Der Krieg in Westeuropa ist die Strafe für all das.
Rußland wird wieder von einem autoritären
roten Regime regiert. Sie werden dem Westen ihre »friedliche Koexistenz«
versichern, und viele Westeuropäer werden sich davon blenden lassen.
Der Dritte Weltkrieg
Es wird keinen Krieg in Mitteleuropa
(Deutschland, Österreich, Schweiz) geben — bis 1998. 1999 wird er
wahrscheinlich beginnen.
Zunächst kommt Österreich an die
Reihe, dann Deutschland, dann die Schweiz, soviel ist sicher. Der Militärkonflikt
wird zur Jahrhundertwende beendet sein. Kosmische Ereignisse, wie der Fall von
Kometen sowie Erdbeben könnten länger andauern.
Der militärische Konflikt dauert etwa zwei Jahre, etwas weniger in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Russen werden zunächst Österreich besetzen, wegen dessen strategischer Bedeutung. Es wird kaum österreichischen Widerstand geben. Die USA werden sich nicht einmischen. Die Russen werden soviel sie können beschlagnahmen, um ihre Truppen mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Jeder Widerstand ist zwecklos. Wenn der Bürgerkrieg in Italien seinen Höhepunkt erreicht, werden die Russen auch dort einmarschieren.
Etwa zu der Zeit der russischen
Besetzung Österreichs wird der Bürgerkrieg in Frankreich und Italien auf
seinem schrecklichen Höhepunkt sein, gesteuert von gottlosen, linksextremen
Regierungen. Die Geistlichkeit wird verfolgt, es gibt Massenmord und gewalttätige
Plünderungen.
Die sozial Ausgegrenzten werden zum
Mob und sind eine Gefahr für alle an Frankreich und Italien angrenzenden Länder.
Diese mordenden und plündernden Horden kennen keine Gnade. Sie werden auch Rom
und Paris zerstören, indem sie die Städte anzünden und abbrennen. Während
der gesamten Kriegszeit werden alle großen und kleinen Städte mehr oder
weniger zerstört. Überleben ist nur auf dem Lande und in kleinen Dörfern möglich.
Die ersten Atomwaffen werden in Europa
im Mittelmeerraum eingesetzt. Viele Atombomben werden am Himmel über der Adria
gezündet, vom Norden bis zum Süden. Die Konsequenzen werden gewaltige
Flutwellen und Überschwemmungen in diesen Gebieten sein. Die Schockwellen können
in Österreich und Deutschland wahrgenommen werden.
Die Atomangriffe der Russen in der
Adria und später in der Nordsee dienen ausschließlich der Zerstörung der dort
operierenden Feindschiffe. Es wird auch Krieg auf dem Balkan geben, von Albanien
über Ungarn und Bulgarien bis in die Türkei. Die Russen werden aber alle ihre
Schlachten letztlich verlieren.
China wird Europa helfen, indirekt und
mit großem Widerwillen. Chinesische Truppen werden die Russen in Mitteleuropa
bekämpfen. Auf ihrem Weg nach Europa werden die Chinesen Südrußland erobern,
ihre vielen kleinen Panzer werden den russischen weit überlegen sein. Die
russischen Truppen werden besiegt.
Die europäische Bevölkerung wird den
Chinesen mißtrauisch gegenüberstehen, aber sie hassen nicht die Chinesen
sondern die Russen.
Am Anfang werden sich die chinesischen
und russischen Truppen mit konventionellen Waffen in Niederösterreich und der
Tschechischen Republik nördlich der Donau bekämpfen. Die Front wird dreimal
durchbrochen werden. Viele, viele Menschen werden bei den Panzerschlachten
sterben, die das gesamte Gebiet zerstören. Kein Stein wird in der Tschechischen
Republik und Niederösterreich auf dem anderen bleiben.
Ein ähnliches Schicksal wird auch
andere Länder weltweit treffen. Die USA und Kanada werden verwüstet.
Bei fortschreitendem Krieg werden die
Russen Westeuropa überfallen, das keinen wirklichen Widerstand den Russen
entgegenzusetzen vermag. Der totale Sieg der Russen über Deutschland kann nur
durch ein deutsches Raumfahrzeug verhindert werden. Es kann im Weltall bleiben
und ist mit einem revolutionären Antrieb und einer elektromagnetischen Kanone,
die Lichtblitze feuern kann, ausgestattet. Dieses Raumfahrzeug ist den
russischen überlegen und kann die allermodernsten Raketen zerstören.
Zu diesem Zeitpunkt ist halb Europa
und die halbe Welt ein Trümmerberg. Jetzt entscheiden sich die Amerikaner
Europa zu helfen. Gigantische Schlachten mit den schrecklichsten Waffensystemen
werden stattfinden. Mindestens eine atomare Schlacht wird in der Nordsee
geschlagen. Alle Nordsee-Anrainerstaaten werden betroffen sein.
Gigantische Wellen werden England,
Belgien, Holland, Norddeutschland und Dänemark überfluten. Die durch russische
Nuklearexplosionen in der Nordsee erzeugten Meereswellen sind über neunzig
Meter hoch. Sie durchpflügen das Meer sehr schnell und wachsen dabei noch
weiter in die Höhe. Ihre gewaltige Kraft wird nicht nur London sondern auch große
Teile Südenglands zerstören.
Zurück nach Mitteleuropa: Die
Tschechische Republik ist ein neutraler Staat. Trotzdem wird sie durch Rußland
besetzt und atomare Schlachten zerstören das gesamte Land. Die Hölle herrscht
im westlichen Teil der Tschechischen Republik. Nuklearwaffen und Neutronenbomben
werden von Russen und Chinesen bei ihrem ersten Aufeinandertreffen gezündet.
Die zweite Schlacht ist noch schlimmer. Die Chinesen versuchen die russischen
Streitkräfte einzukreisen, die nach Norden fliehen wollen.
Die Erschütterungen der vielen
atomaren Explosionen können überall in Mitteleuropa gespürt werden. Ganze
Gebirgszüge werden weggesprengt und eingeebnet, um den Feind zu besiegen. Man
kann die satanische Brutalität dieses Krieges nicht in Worte fassen.
Ein schwefelgelb glühendes Feuer
erhebt sich über dem Westen der Tschechischen Republik, was wahrscheinlich das
Ergebnis der gezündeten Neutronenbomben ist. Dann folgt eine kurze aber mächtige
weißgelbe Detonation, die Feuer hoch in den Himmel schießen läßt. Die
fliehenden Russen haben wahrscheinlich ihr gesamtes Arsenal an Atomwaffen gezündet,
die sie in tschechischen Kohleminen eingelagert hatten. Dies ist die letzte
Explosion in der Tschechischen Republik. Jetzt bricht die Erdkruste auf.
Die erste Eruption hoch in den Himmel
zeigt den gekreuzigten Herrn, dargestellt mit seinen Wunden. Die Welt wird
ausrufen: »Es gibt einen Gott!« Unser Herr bleibt sichtbar am Himmel, bis er
langsam die Form eines Birkenbaumes annimmt. Das hat eine besondere Bedeutung im
Zusammenhang mit einer Prophezeiung, die in Deutschland vor Jahrhunderten
gemacht wurde und mit einer Birke in Verbindung steht.
Jetzt werden Tonnen von Lava, Steinen
und Trümmern hoch in die Luft gespien und bedecken bald Gebiete mehr als
hundert Kilometer vom Zentrum der Eruptionen entfernt. Die Stadt Prag wird
vollkommen verschüttet und keiner wird in der Zukunft mehr sagen können, wo
Prag einst stand.
Sofort nach dem Öffnen der Erdkruste
wird das gewaltigste Erdbeben der Menschheitsgeschichte stattfinden, das die
gesamte Erde für einen ganzen Tag erschüttern wird. Es wird auf Erden nichts
stehenbleiben, aber Gott wird einige Häuser schützen.
Unermeßliche Mengen giftigen Gases
werden austreten. Es wird in die Atmosphäre und Biosphäre aufsteigen und drei
und mehr Tage völliger Finsternis hervorrufen. Die Luft ist vergiftet für
Tage. Winde werden die giftigen Wolken ostwärts davontreiben.
Der Krieg ist zwar noch nicht vorbei,
er wird jetzt aber mit moderateren Mitteln geschlagen. Die Russen sind auf der
Flucht. Die europäischen Staaten formen Armeen aus Freiwilligen. Die Russen
sind verhaßt für den Holocaust, den sie begangen haben. Disziplin und Moral
sind aus den russischen Streitkräften verschwunden. Die russischen Soldaten
werden komplett ausgelöscht, kein einziger wird seine Heimat wiedersehen.
Rußland bricht zusammen, die
kommunistischen Führer werden ermordet und ihre historische Schuld ist nun
abgewaschen durch den blutigen Tod von Millionen unschuldiger Menschen.
Die Überlebenden weltweit haben
nichts mehr. Von sechs Milliarden Menschen sind sechshundert Millionen
ausersehen zu überleben, mehr als genug für unseren verwüsteten Planeten.
Die Verhältnisse nach dem Krieg
Nach dem Krieg gibt es keinen Haß
mehr zwischen den Völkern. Alte historische Grenzen werden friedlich
wiederaufgebaut, so daß sie homogene Nationen formen. Die multikulturelle
Gesellschaft ist gescheitert. Der Papst wird Deutschland einen Kaiser geben.
Deutschland wird alle deutschsprechenden Gebiete zurückerhalten und deutsches
Land im Norden, Süden, Osten und Westen.
Selbst Österreich und die Schweiz
schließen sich freiwillig Deutschland an. Polen wird Teile seines Landes an
Deutschland zurückgeben, selbst bekommt es sein Land im Osten von Rußland zurück.
Die Chinesen bekommen Teile Sibiriens, und Italien muß nach einer verlorenen
Schlacht Südtirol an Österreich zurückgeben.
Alle religiösen Bewegungen werden
vereinigt in einem gereinigten und erneuerten Christentum. Es wird alle Nationen
in Frieden vereinigen, ohne ihre Kulturen zu verschmelzen.
Die Kirche wird keine weltweite, mächtige
Institution mehr sein. Päpste werden in der Zukunft nicht mehr existieren. Das
Christentum in seiner reinsten Form wird von den Herzen der Überlebenden Besitz
ergreifen und wird nie wieder als Mittel zur Unterdrückung und Ausbeutung mißbraucht.
Durch ein kosmisches Ereignis — die
Kollision der Erde mit einem anderen Himmelskörper — werden Nord- und Südpol
an eine neue Position verschoben. Die Erde wird wegen kleinerer Erdbeben für
einige Zeit noch unruhig sein.
Der österreichische Seher hat all das
sehr klar gesehen. Seine Vorhersage ist die einzige bis zum heutigen Tage, die
so viele Einzelheiten bietet. Die ganze Welt wird im Tumult versinken. Die Suche
nach einem fernen und sicheren Hafen wird sinnlos sein. Selbst Neuseeland und
Australien und einige südamerikanische Länder können nicht empfohlen werden.
Das Gesetz des Dschungels wird dort herrschen, und eine mögliche Besetzung
Australiens und Neuseelands durch China ist angekündigt.
Verglichen mit dem Ersten und Zweiten
Weltkrieg wird Gott die Überlebenden selbst aussuchen. Alle schlechten und bösen
Menschen werden sterben, ebenso werden die guten sterben. Aber keiner hat etwas
zu befürchten, da das Leben im Himmel ja weitergeht. Der Seher war selbst
einmal klinisch tot und kann das Leben nach dem Leben bestätigen.
Nur 600 Millionen Menschen werden überleben,
einer von zehn. Wieviel radioaktiver Staub und Gift auf Erden nach dem Dritten
Weltkrieg zurückbleibt, wurde nicht erwähnt. Nach den Ereignissen werden aber
nur gesunde Menschen übrigbleiben. Keiner spricht von radioaktiver Vergiftung.
Somit müssen wir annehmen, daß Gott
die Erde von allen Giften reinigen wird, so daß die Überlebenden
Landwirtschaft und Handwerk betreiben können. Die Menschen werden sehr glücklich
sein, aber auf den Lebensstandard des Jahres 1800 zurückgeworfen sein, was
bedeutet: keine Elektrizität, kein Gas, kein Öl, keine Industrie, kein
Fernsehen und Rundfunk, kein Telefon, keine Zeitungen, keine Automobile usw.
Das Klima in Mitteleuropa ändert sich
auch. Es wird wärmer werden, ähnlich dem Klima im heutigen Norditalien. In den
Tälern werden die Überlebenden Zitrusfrüchte anbauen können. Schnee wird nur
noch auf den Bergspitzen fallen.
Die Welt wird wieder größer werden.
Entfernungen werden wieder weniger überbrückbar. Es wird keine Flugzeuge
geben, die Menschen in andere Länder bringen könnten. Der Tourismus ruht für
lange Zeit. Es gibt keinerlei öffentliche Transportmittel. Man ist auf Pferd
und Wagen angewiesen.
Das Goldene Zeitalter ist angebrochen.
Die Menschheit lebt in Einklang und auf einer höheren geistlichen Ebene als
jemals zuvor.